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KI-gestütztes Process Mining gilt als Schlüsseltechnologie für Industrien und Organisationen, die Kosten senken und Produktivität erhöhen wollen. Als Weltmarktführer wird inzwischen ein deutsches Unternehmen aus München betrachtet – Celonis ist Ende 2019 mit dem Deutschen Zukunftspreis ausgezeichnet worden und inzwischen mit 2,5 Milliarden US-Dollar bewertet. Am Donnerstag, 12. März, 17.30 Uhr, wird Yannick Zewe (Account Executive FSI & Public Sector) beim Open Network im Neven DuMont Haus einen intensiven Einblick in den Nutzen und die Anwendungsbereiche geben. Externe Gäste sind herzlich willkommen. Wenn Sie dabei sein wollen, schreiben Sie bitte eine Mail an open_networkdumontde. Die Teilnahme ist kostenlos.

Das Startup Celonis war 2011 an der Technischen Universität München (TUM) von den Studierenden Bastian Nominacher, Martin Klenk und Alexander Rinke gegründet worden. Inzwischen hat das Unternehmen mehr als 800 Mitarbeiter. Die Process Mining-Technologie macht die teils riesigen Datenschätze von Unternehmen nutzbar. Sie hilft unternehmerische Prozesse zu analysieren, verständlich darzustellen und effizienter zu gestalten. „Process Mining kann man sich wie eine Röntgenaufnahme jedes einzelnen betrieblichen Prozesses vorstellen. Damit wird es für Unternehmen möglich, Ineffizienzen aufzudecken und Verbesserungen umzusetzen, um Prozesse zu optimieren, Kosten zu reduzieren und die Kundenzufriedenheit zu steigern“, sagt Alexander Rinke, Mitgründer und Co-CEO von Celonis.

Schon 2015 war Celonis das am schnellsten wachsende Technologieunternehmen Deutschlands. 2018 wurde das Unternehmen mit einer Milliarde US-Dollar bewertet und gehört seither zu den seltenen deutschen „Einhörnern“. Die jüngste Finanzierungsrunde brachte vor kurzem eine Bewertung von 2,5 Milliarden Dollar. Global Player und Mittelständler in 20 verschiedenen Branchen nutzen die Software, darunter Uber, Vodafone, Airbus und ein Drittel der DAX-Unternehmen.

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hatte die Gründer Ende November ausgezeichnet. Kriterien für die Jury waren vor allem der wissenschaftlich-technische Innovationsgrad, die Marktreife, das Potenzial für neue Arbeitsplätze und der Beitrag zur nachhaltigen Wertschöpfung.

Wenn Sie Interesse an dieser Veranstaltung haben, melden Sie sich kostenfrei mit einer E-Mail an open_networkdumontde an.