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Leo Garb, Geschäftsführer der DuMont.next, hat auf LinkedIn einen Beitrag zum Thema "Digitalisierung der Regionalmedien" geteilt.

Die Entwicklung neuer profitabler Geschäftsmodelle ist die zentrale Herausforderung bei der Digitalisierung der Regionalmedien. Denn: Die Printauflagen und -Werbeerlöse sinken. Zahlreiche Lösungsansätze sind in Medienhäusern existent, darunter zu oft einfach Copy & Paste von Print zu Digital. So wird noch allzu oft die analoge Denkweise einer klassischen Zeitungsredaktion in den digitalen Raum transportiert.

„Auch wir haben zunächst das Printmodell eins zu eins auf unsere online Kanäle übertragen – aber das reicht nicht, um profitables Digitalgeschäft aufzubauen. Zusammen mit den Redaktionen unserer Medienmarken stellen wir die Geschäftsmodelle um und kopieren nicht einfach die Printausgaben. So erreichen wir nicht nur einen radikalen Wandel, sondern einen Wechsel der Perspektive und kommen so den individuellen Needs unserer Leser nach.“

Denn wer im digitalen Markt erfolgreich sein möchte, muss vom digitalen Produkt heraus denken, seine Nutzer verstehen und deren Interessen kennen. Bei DuMont.next verändern wir den Blickwinkel und fragen uns: Was will jeder Einzelne wirklich lesen? Welche Produkte, welche Angebote interessieren ihn?

Der veränderten Denke müssen die veränderten Prozesse folgen. Wir entwickeln Technologien, die durch Anwendung von Reinforcement Learning aus einer großen Menge von anonymisierten Nutzungs- und Kontextdaten Erkenntnisse gewinnen und so unseren Regionalmedien ermöglichen, ihre Angebote personalisiert zu gestalten.

„Bei uns steht der Nutzer im Zentrum“

Für Werbekunden ist es wichtig, dass sie diejenigen Nutzer erreichen, deren Ad Views auch in Conversions münden. Werbung, die – kombiniert mit Content – direkt ins Schwarze trifft, also einen direkten Mehrwert bietet, nutzt die Vorteile des Mediums. Mithilfe von Registrierungen und Cookies erfasste anonymisierte Daten helfen uns, noch passgenauere zielgruppenspezifische Inhalte zu erstellen und auszuspielen. Im Digitalen gibt es im Gegensatz zum Print keinen Medienbruch, wenn man direkt einen Verkauf anstrebt.

„Journalistischer Anspruch steht nicht im Widerspruch zu Service.“

Einem Leser, der sich in einem Artikel zur Ferienzeit über Urlaubsregionen informiert, bietet ein direkter Link im Text zu einem Buchungsportal einen Mehrwert. Da er sowieso schon Interesse an einem Urlaub hat, mündet sein Besuch auf der Seite auch mit großer Wahrscheinlichkeit in einer Buchung. Was für uns am Ende unterm Strich steht?

„Ein glücklicher, sich gut beraten fühlender Leser, der wiederkommt und ein glücklicher Kunde, dessen gezielt platzierte Werbung einen greifbaren Erfolg generiert hat.“

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